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Reiseführer mit Informationen
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(Malaria-Station in Laem Ngop) |
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Gesundheit
Die gesundheitlichen Risiken in Thailand sind relativ
gering, wenn man umsichtiges Verhalten voraussetzt. Auch
die Hygiene-Bedingungen sind im Allgemeinen gut, die Thailänder
legen selbst großen Wert auf Sauberkeit. Täglich
mehrmals duschen ist durchaus keine Seltenheit. Dennoch
kann man in billigeren Unterkünften hie und da unzureichend
gereinigte Sanitäranlagen antreffen.
Da in manchen Teilen Thailands nicht die nötige Energie
für ausreichende Kühlmittel vorhanden ist, kann
es dort vorkommen, dass die Speisen und die Zutaten längere
Zeit ungekühlt in den Auslagen liegen. So sollte
man gegebenenfalls auf das Essen fahrender Händler,
den Genuss ungeschälten Obstes und auf unzureichend
gekochtes oder gebratenes Essen verzichten.
Malaria
Laut World-Health-Organisation gilt Thailand zwar als
C-Land, aber für den Reisenden besteht nur ein sehr
geringes Risiko, an Malaria zu erkranken. So gelten nur
die Grenzgebiete zu Kambodscha und Laos als gefährdet.
Der Süden und Bangkok gelten als malariafrei.
Deutsche Reiseführer raten meist von chemischer Malaria-Prophylaxe
ab, während englischsprachige Reiseführer diese
eher befürworten. Viele der Anopheles-Mücken,
die den Malaria-Erreger übertragen, sind mittlerweile
gegen die meisten der Prophylaxe-Präparate resistent.
Mechanischer Schutz (Mückengitter an den Fenstern
und Türen und/oder Moskitonetz) wird aber empfohlen.
Auch schützen helle Kleidung, lange Hosen, langarmige
Hemden und ggf. Moskito-abweisende Mittel zum Auftragen
auf die Haut. Moskito-Coils (Räucherspiralen, in
allen Supermärkten erhältlich) verringern ebenfalls
das Risiko gestochen zu werden, verbreiten allerdings
einen eher unangenehmen Geruch. Mittel zum Auftragen auf
die Haut sind ebenfalls überall erhältlich.
In Laem Ngop am Festland, kann man sich bei einem Fieberanfall
in der Malaria-Station auf Malaria-Erreger untersuchen
lassen. (250 Meter nach der Kreuzung Laem Ngop in Richtung
Piers auf der linken Seite, direkt vor der Abzweigung
zum Laem-Ngop-Pier. Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30
- 12.00 & 13.00 - 16.30, kein Telefon.)
Wer dennoch nicht auf Prophylaxe verzichten will, sollte
seinen Hausarzt konsultieren oder sich mit einem Tropeninstitut
in Verbindung setzen.
Wer nach seinem Aufenthalt in Thailand an einer nicht geklärten
fieberhaften Erkrankung leidet, sollte sich unbedingt auf
Malaria untersuchen lassen. Die ersten Symptome ähneln
denen eines grippalen Infekts und werden oftmals verkannt.
Selbst leichtes Fieber und Kopfschmerzen können durchaus
Anzeichen einer möglichen Malaria-Erkrankung sein. |
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