Ortres Beach in Sihanoukville, Kambodscha

Ortres Beach in Sihanoukville, Kambodscha

Geografie, Wirtschaft,

Religion und Bevölkerung

– Kambodscha Special –









Ortres Beach in Sihanoukville

Das Königreich Kambodscha

Geografie Kambodschas

  • Das Königreich Kambodscha liegt eingebettet zwischen Thailand im Westen und Nordwesten, Laos im Nordosten und Vietnam im Osten und Südosten. Im Südwesten wird Kambodscha vom Golf von Thailand begrenzt.
  • Fast das gesamte Landesinnere wird von einer riesigen, tiefliegenden Schwemmlandebene eingenommen, den fruchtbaren Mekong- und Tonle-Sap-Becken.
    Die Ebene wird im Osten vom Mekong geprägt, der, von Norden aus Laos kommend, Kambodscha teilt und im Süden nach Vietnam fließt.
  • Der See Tonle Sap im Osten, dessen Oberflächenausdehnung zwischen ugf. 2.700 km² während der Trockenzeit und 10.400 km² während der Regenzeit schwankt, spielt ebenfalls eine große Rolle für die Landwirtschaft Kambodschas.
    Der Abfluss des Tonle Sap Sees, der gleichnamige Fluss Tonle Sap, fließt bei Phnom Penh in den Mekong.
    Große Teile des Tieflands Kambodschas werden überspült, wenn der Fluss durch den hohen Wasserstand des Mekongs während der Regenzeit zurück in den See gedrückt wird, wodurch fruchtbare Böden hinterlassen werden.
  • Im Südwesten wird die Ebene durch die Kardamonberge (bis zu 1700 m hoch), im Norden durch die Dangrek-Kette (bis zu 750 m hoch) begrenzt.
  • Die Fläche Kambodschas beträgt 181.035 km², von denen seit 1997 16,2 % unter Naturschutz gestellt sind.

Kambodschas Hauptstadt und Regierungssitz

  • Hauptstadt und Regierungssitz ist Phnom Penh.
  • Als Staatsform gilt die konstitutionelle Monarchie, seit 1993 mit König Norodon Sihanouk als Staatsoberhaupt
  • Die Regierung wird von 2 Premierministern angeführt, die Nationalversammlung (Parlament) besteht aus 120 Mitgliedern, die alle 5 Jahre gewählt werden.

Kambodschas Wirtschaft

  • Die Einwohnerzahl Kambodschas liegt bei ungefähr 12 Millionen, von denen zwischen 20 – 25 % in den Städten wohnen, während die restlichen 75 – 80 % der Bewohner auf dem Land leben, wo sie hauptsächlich als Subsistenzwirtschafter der Landwirtschaft nachgehen (Subsistenzwirtschaft: Wirtschaftsmethode, die – von Warenaustausch abgesehen – den Zweck verfolgt, den Eigenbedarf zu decken). Hauptanbauprodukte sind Reis, Kautschuk und Mais.
  • Dienstleistungen und Handel liegen zum größten Teil in den Händen der Chinesen und Vietnamesen.
  • Industrie gibt es in Kambodscha nur wenig, hauptsächlich werden Edelsteine abgebaut, zudem wird Zement hergestellt und Kautschuk gewonnen.
  • Hauptproblem der sich nur langsam entwickelnden Industrie ist der Mangel an Fachleuten und die veraltete Energieversorgung. Auch leidet die Infrastruktur immer noch unter den Zerstörungen durch die Roten Khmer in den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts.
  • Die wachsende Holzindustrie bringt zwar wichtige Devisen ins Land, allerdings bereitet die voranschreitende Entwaldung große Umweltprobleme. So wurde 1995 ein Exportverbot für Holz verhängt, aber der illegale Holzhandel trägt weiterhin zur Zerstörung der Wälder bei.
  • Das Bruttosozialprodukt Kambodschas setzt sich aus ugf. 50 % Landwirtschaft, ugf. 35 % Dienstleistungen und ugf. 15 % Industrie zusammen.
  • Kambodscha zählt immer noch zu den ärmsten Ländern der Welt. Hauptgrund hierfür ist sicherlich der brutale Kriegszustand, den Kambodscha erdulden musste. Den Roten Khmer unter dem Regime Pol Pots (1928 – 1998), die Kambodscha in einen reinen Landwirtschaftsstaat umwandeln wollten, fielen insgesamt 1,6 Millionen Kambodschaner – hauptsächlich die männliche Bevölkerung – zum Opfer. Die geistige Elite des Landes wurde fast völlig ausgelöscht und die Wirtschaft des Landes weitgehend zerstört.
  • Durch die vielen Kriegsmorde gibt es in Kambodscha unzähligen Waisen und Witwen. Viele der Frauen leben mit ihren Kindern in kleinen Gemeinschaften zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Zwar erlaubt die Khmer-Tradition den Männern mehrere Frauen zu ehelichen, aber aufgrund der finanziellen Belastung wird dies nur selten getan.

Kambodschas Bevölkerung

  • 90 – 95 % der Bevölkerung sind Theravada-Buddhisten, die Amtssprache ist Khmer, aber es wird teilweise auch Französisch, Englisch, Chinesisch und Vietnamesisch gesprochen. Der Alphabetisierungsgrad lag 1995 bei ugf. 35 %.
  • Hauptnahrungsmittel ist – wie in vielen anderen Ländern Südostasiens – Reis. Dieser wird auf vielerlei Art zubereitet und zu jeder Mahlzeit gegessen. Zudem gibt es Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte und Obst.
  • Religion und Umgangsformen erinnern stark an Thailand. Also sollte man auch hier beim Besuch einer Familie und beim Eintritt in einen Tempel seine Schuhe ausziehen. Wie in Thailand sollte auch in Kambodscha jeder junge Mann für mindestens 3 Monate in einem der vielen Klöster leben.

Kambodschas Währung

  • Landeswährung in Kambodscha ist der Riel, allerdings wird im ganzen Land US-Dollar akzeptiert. In den Grenznahen Gebieten zu Thailand kann auch mit der dort gültigen Landeswährung, dem Thai-Baht bezahlt werden. Euro werden eher selten angenommen, diese muss man auf einer Bank oder an einer Wechselstube in Riel tauschen.
  • In den größeren Städten wie Phnom Penh, Sihanoukville und auch Siem Reap gibt es Geldautomaten (ATM), an denen man Dollarnoten abheben kann.

Visa für Kambodscha

  • Für die Einreise ins Königreich Kambodscha muss ein Visum beantragt werden. Zwingend notwendig ist ein mindestens 6 Monate gültiger Reisepass. Visa können entweder bei der Einreise an den Grenzen oder den Kambodschanischen Botschaften im Ausland beantragt werden.
  • Seit geraumer Zeit kann man online ein sogenanntes e-Visa beantragen. Hier gilt aber zu beachten, dass dies nicht an allen Grenzübergängen akzeptiert wird.

Pauschalreisen in Kambodscha

Für Interessierte bieten wir Pauschalreisen innerhalb Kambodschas an, vornehmlich stehen Siem Reap mit Angkor Wat, Phnom Penh und Sihanoukville im Fokus. Weitere Infos zu den einzelnen Touren und Programmen gibt’s hier:
Sihanoukville / Phnom Penh / Angkor Wat Pauschalreisen
Angkor Wat Pauschalreisen

Privat-Transfers von Thailand nach Kambodscha und/oder von Kambodscha nach Thailand

Wer gerne Angkor Wat, Phnom Penh und/oder Sihanoukville auf eigene Faust erkunden, aber nicht umständlichen mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen will, für den haben wir die Lösung: Private Transfers mit Fahrer im klimatisierten Fahrzeug.
Wir haben einige Strecken im Angebot, am Einfachsten auf der Transfer-Übersichtsseite die passende aussuchen, ggf. können diese Fahrten aber auch individuell angepasst werden.
Hier geht’s zur entsprechenden Seite: Private Transfers in Thailand und Kambodscha

Idealerweise sollte Start- bzw. Endpunkt in Bangkok, Pattaya bzw. Koh Samed oder dem AIDA-Hafen in Laem Chabang, Koh Chang, Koh Kood, Koh Mak, eine der Inseln in der Umgebung oder einfach nur irgendwo in der Nähe Koh Changs sein. Falls nicht, werden wir euch wahrscheinlich trotzdem nach Kambodscha bringen können 🙂 …

Quellen: U.a. Microsoft Encarta Weltatlas 2001, Data Becker Lexikon 2002, Wikipedia.



(Alle Angaben ohne Gewähr)