Stau in Bangkok

Stau in Bangkok

Probleme – was bislang schief ging

– Private Transfers –











Stau in Bangkok

Privat-Transfers – Bisher aufgetretene „Probleme“

Da es zu schön wäre um wahr zu sein, hat es natürlich auch bei unseren Transfers schon hie und da Dinge gegeben, die nicht so liefen wie geplant. Fast ausnahmslos funktioniert alles reibungslos, aber eben nicht immer.
Ich kann hier auch nur die Dinge aufzählen, über die ich seitens der Kunden informiert wurde. Sprich, wahrscheinlich gab es wohl noch das eine oder andere, das nicht so ganz optimal gelaufen ist, dies aber den Kunden keine Nachricht wert war, ich also nichts davon weiß. Allerdings ist davon auszugehen, dass es dann eher Kleinigkeiten waren, ansonsten wäre ich sicherlich davon in Kenntnis gesetzt worden …

Was lief bislang schief?

Fahrten zum Flughafen:

  • Der schlimmste Fall, der Super-Gau sozusagen, hat sich im Mai 2017 zugetragen. Obwohl kein Feiertag, kein Wochenende, die Saison und auch die Thailändischen Schulferien bereits vorüber waren, gab es – aus für uns immer noch nicht nachvollziehbaren Gründen – an der Fähre auf Koh Chang extrem lange Wartezeiten. So mussten die Kunden 3 volle Stunden in der Schlange verbringen, bis sie endlich die Insel verlassen konnten. Obwohl der Fahrer unterwegs mächtig Gas gegeben und auf alle unnötigen Stopps verzichtet hat, sind die Kunden ein paar Minuten nach Schalterschluss am Suvarnabhumi angekommen, was in 2 neuen Flugtickets für über 60.000.- THB endete!
  • Einmal gab es irgendwo auf dem Weg zwischen Trat und dem Flughafen in Bangkok einen größeren Stau. So saßen die Kunden mehrere Stunden mit Angstschweiß auf der Stirn im Auto. Dank der zügigen Fahrweise des Fahrers und dem Verzicht auf alle Stopps sind die Beiden gerade noch vor Schalterschluss angekommen – aber als entspannte Fahrt konnte man diesen Transfer sicherlich nicht bezeichnen …

Das heißt im Klartext, dass unsere „normale“ Zeitkalkulation zwar bei über 99 von 100 Fahrten passt, aber wenn es an den Flughafen geht und es läuft nicht wie angenommen, kann das ein sehr teures Vergnügen werden!
Daher bitte immer daran denken, dass Unwägbarkeiten passieren können, und eben entsprechend mehr Luft für die Fahrt eingeplant werden sollte – denn wir übernehmen selbstverständlich keine Haftung für verpasste Fähren oder gar Flugzeuge. Wer auf Nummer Sicher gehen und jegliches Risiko ausschließen will, sollte sich überlegen, evtl. einen Tag vor Abflug zu starten und eine Nacht in Bangkok verbringen …

Fahrten von/nach Kambodscha:

Obwohl auch bei diesen Transfers fast immer alles klappt, gab es schon einige Male mehr oder weniger große Probleme. Zwar (fast) ausnahmslos alle auf der Kambodschanischen Seite, wo mein Partner leider nicht viel Einfluss hat – aber das nutzt den Kunden leider nichts …

  • So wurden 2 Mal Kunden in Kambodscha statt in den georderten PKW in einen Sammel-Minibus gequetscht, was nun nichts mit einem Privat-Transfer zu tun hat.
  • Einmal hat die Kambodschanische Partneragentur einen Transfer von Siem Reap zur Grenze schlichtweg vergessen. Zwar war binnen kurzer Zeit ein Fahrzeug vor Ort, aber offensichtlich saßen da schon andere Fahrgäste im Wagen – zwar nicht über uns gebucht, aber das hat den Wagen auch nicht größer gemacht.
    Die Kunden mussten dann wohl ziemlich zusammengepfercht bis zur Grenze im Auto sitzen, was auch kein Vergnügen ist.
  • Ein weiteres Mal hat die Klimaanlage nicht funktioniert, was bei 30° C und mehr Außentemperatur auch nicht angenehm ist.
  • Bei einer Fahrt hat der Fahrer auf Thailändischer Seite die Kunden zum falschen Grenzübergang gebracht. Es sei zwar erwähnt, dass es keine Fahrt nach Siem Reap war, sondern an einen anderen, kleinen Übergang, wo die Kunden vom Hotelfahrer abgeholt worden wären. Weder mein Agent noch ich sind wirklich dahintergekommen, weswegen der Fahrer die Beiden am falschen Übergang aussteigen ließ, aber es ist tatsächlich leider passiert.
  • In Sihanoukville mussten einmal die Gäste den Wagen verlassen und samt Gepäck in einem Tuktuk zu ihrem Hotel fahren, da der Kambodschanische Fahrer nicht wusste, wo es war. Zu allem Überfluss mussten die Beiden diese Fahrt sogar noch selbst bezahlen. Natürlich ebenfalls ein Unding, keine Ahnung, was den Kambodschanischen Fahrer da geritten hat …
  • Auch gab es noch die eine oder andere Mitteilung, dass die Fahrzeuge in Kambodscha nicht so sauber wie erwartet und von der Thailändischen Seite gewohnt waren. Das ist natürlich ebenfalls etwas, was wir nicht gutheißen, aber eben keinerlei Einfluss haben.

Weiteres und Kleinigkeiten:

  • Ich habe ja bereits oben von dem nicht gefundenen Hotel in Sihanoukville berichtet. Ist sogar einmal auf Koh Chang passiert. Die Fahrt ging in ein erst kürzlich eröffnetes Guesthouse am Lonely Beach, welches der Fahrer nicht kannte. Hat dann einige Zeit gedauert, bis er es gefunden hat, was ein wenig ärgerlich war.
    Noch ärgerlicher war aber die Tatsache – und das ist wirklich kein Witz –, dass es genau jene beiden Kunden waren, die schon in Sihanoukville aus demselben Grund mit dem Tuktuk fahren mussten. Gehe stark davon aus, dass diese beiden (verständlicherweise) meine unzufriedensten Kunden waren, denn dass hat’s überhaupt erst 2 Mal gegeben – und dann beides Mal bei den selben Gästen …
  • Zu meiner Schande muss ich auch noch gestehen, dass einmal tatsächlich unsererseits ein Transfer vergessen wurde. Glücklicherweise ist aber mein Partner super-zuverlässig und hat auch entsprechende Fahrer außerhalb Koh Changs an der Hand. So hatte er binnen kürzester Zeit ein Ersatz-Fahrzeug für die Kunden organisiert, und alle sind noch am selben Tag auf die Insel gekommen.
  • Einst hat ein Kunde bei mir angerufen, dass kein Fahrer aufgetaucht sei. Es hat sich dann herausgestellt, dass der Fahrer überpünktlich ins Resort auf Koh Chang gekommen war. Dort wartete wohl ein Russisches Ehepaar auf ihren Fahrer – nicht über mich gebucht –, der aber nicht erschienen war. Die beiden dachten fälschlicherweise, dass nun der ihrige da sei, sind also eingestiegen und abgefahren. Als mein Kunde angerufen hat, waren die anderen bereits auf der Fähre Richtung Festland – die mussten dann natürlich aussteigen.
    Mein Agent hatte aber binnen 20 Minuten ein Ersatzfahrer vor Ort, der Kunde musste glücklicherweise nicht zum Flughafen und hat die Sache mit Humor genommen – Glück gehabt 🙂
  • Bei einer Fahrt nach Koh Chang hat wohl der Fahrer unterwegs mächtig getrödelt, u.a. wurde unterwegs 3 x getankt, anscheinend hatte es den Eindruck als dass der gute Kerl alles tat, um spät anzukommen. Beim letzten Tankstopp kurz der Fähre hat die Kundin dann beobachtet, wie der Fahrer von einem anderen Minibus-Fahrer ein Paket entgegen genommen hat – danach ging’s dann auf einmal recht flott weiter. Tja, da war offensichtlich ein kleines „Privat-Geschäftchen“ am Laufen, was natürlich nicht sein sollte, aber eher nicht zu vermeiden ist. Auch hier noch ein Dankeschön, dass die Kundin und ihr Begleiter die gut 2 Stunden spätere Ankunft recht locker genommen und kein Fass aufgemacht haben …
  • Bei einer Transfer in einem SUV von Rayong zur Grenze nach Poi Pet war wohl die Frau des Fahrers mit dabei. Glücklicherweise waren es nur 3 Kunden, aber trotzdem mussten die dann alle hinten nebeneinander sitzen, was nicht Sinn der Sache ist.
  • Zudem gab es bei 2 Fahrten noch Probleme mit den Fahrzeugen. Einmal einen Motorschaden, einmal etwas am Fahrwerk. Beide Male waren relativ schnell Ersatzfahrzeuge vor Ort, beide Male waren es Fahrten die nicht zum Flughafen gingen, sodass glücklicherweise außer einer zeitlichen Verzögerung und etwas Ärger seitens der Kundschaft nichts Schlimmeres passiert ist …
  • Vor längerer Zeit hat sich ein Kunde bitter bei mir beschwert, dass der bestellte SUV für 4 Leute zu klein gewesen sei. Kann ich natürlich nachvollziehen, aber andrerseits kann ich auch erwarten, dass man sich beim Bestellen eines Transfers ein wenig Gedanken über das Platzangebot macht. Ein SUV ist zwar spürbar größer als ein PKW, aber nichtsdestotrotz müssen bei 4 Fahrgästen natürlich 3 Leute nebeneinander auf der hinteren Sitzbank Platz nehmen. Dass das auf einer über 300 km langen Stecke ein wenig unbequem werden kann, sollte man eigentlich selbst wissen – so wurde eben ich dafür verantwortlich gemacht, denn ich hätte das schließlich vorher erwähnen sollen.
  • Auch wurde schon das eine oder andere Mal die „Telefon-Sucht“ der Fahrer bemängelt. Anscheinend die meiste Zeit mit dem Headset am Labern gewesen. Dass das nicht gerade das Sicherheitsempfinden fördert und zudem nervend ist, kann ich absolut nachvollziehen. Mein Partner weißt die Fahrer selbstverständlich darauf hin, dies weitestgehend zu unterlassen – aber was der Fahrer dann während der Fahrt macht, darauf hat der gute Mann eben auch keinen Einfluss. Soweit mir bekannt, kam das wohl nicht allzu oft vor, aber ich möchte nicht ausschließen, dass es hie und da eben erneut zu übertriebenem Quasseln kommen kann und kann hier nur auf Toleranz seitens der Kunden hoffen.
  • Bei einem Transfer am 1 Januar hat sich ein Fahrer unterwegs wohl einige Male übergeben müssen. Auch dies ist ein Unding, da es offensichtlich nicht einer Magenverstimmung sondern einem Hangover geschuldet war. Aber auch hier ist es eben so, dass mein Partner nicht mehr tun kann, als die Fahrer im Vorfeld darauf hinzuweisen auch an diesen „speziellen“ Abenden nicht zu viel zu trinken. Bluttests oder sonstige Möglichkeiten, das zu kontrollieren, hat der gute Mann leider nicht. Da es danach ein ziemliches Donnerwetter gab, und mir seither nie mehr etwas diesbezügliches zu Ohren gekommen ist, sind wir jedoch guter Dinge, dass sich in Zukunft kein Fahrer mehr mit offensichtlich zu viel Restalkohol ans Steuer setzen wird!
  • Bei einer Inseltour wurde mir seitens der Kunden berichtet, dass der Fahrer wohl viel zu wenig Plätze angefahren hat und der Ausflug nach knapp 5 Stunden bereits vorbei war. Später wurde mir mitgeteilt, dass dessen Frau krank gewesen sei und er deshalb die Tour früher beendet hätte. Schön für seine Frau, aber nicht für die Kunden. So wurde zwar ein Teil zurück erstattet, aber die Kunden haben halt trotzdem ein paar der schönsten Plätze Koh Changs nicht gesehen.
  • Ach ja, es gab auch einmal eine Beschwerde wegen eines mit Schokolade verschmierten Rücksitz‘. Nicht schön, und glücklicherweise war der Kunde auch nicht wirklich sauer, er hat’s eben in einer Mail erwähnt …
  • Tja, so langsam war’s das auch schon – zumindest ist mir nichts Weiteres bekannt. Was ich allerdings noch erwähnen will, ist, dass das eine oder andere Mal bemängelt wurde, dass die Fahrer kaum Englisch sprächen. Das mag wohl sein, aber die Jungs sollen ja in erster Linie vernünftig fahren, und über rudimentäre Sprachkenntnisse verfügen wohl alle. Also bitte nicht erwarten, dass man sich unterwegs über das politische Tagesgeschehen in Thailand unterhalten kann 🙂

Hinweis – Fahrten ab Flughafen:

Da Thailand östlich Europas liegt, kommen dort startende Flugzeuge, die über Nacht fliegen, nicht am Abflugtag, sondern einen Tag später an!
Also bitte bei Transkontinentalflügen im Transfer-Formular nicht den Abflugtag angeben, sondern vorsichtshalber genau nachschauen, ob da nicht ein „+1“ auf dem Ticket vermerkt ist …
Vom 1. Mal abgesehen – da ist der Fahrer nach entsprechender Wartezeit alleine zurückgefahren, da es mir überhaupt nicht in den Sinn kam, dass die Kunden den falschen Tag angegeben haben könnten – haben wir es danach so gehandhabt, dass der Fahrer in Bangkok übernachtet hat und die Kunden am nächsten Tag abgeholt hat. Dieser Transfer wurde natürlich noch nicht bezahlt, denn unser Fahrer war ja am angegeben Tag am Flughafen, nur die Kunden nicht. So musste der zusätzliche Transfer im Nachhinein natürlich extra bezahlt werden – wobei alle meine Gäste bislang erfreut waren, dass auch am Folgetag ein Fahrer zur Abholung bereitstand.
Dummerweise hat Anfang 2017 ein Kunde trotz mehrmaliger Zusicherung die Extra-Fahrt nicht bezahlt. So habe ich das übernehmen müssen, womit diese Option leider nicht mehr möglich ist.
Wie so oft genügt eben ein unehrlicher Mensch, der den anderen, ehrlichen, diese Möglichkeit kaputt macht …
Also, lange Rede kurzer Sinn: Achtet bitte darauf, den richtigen Ankunftstag anzugeben, denn der Fahrer wird am Folgetag nicht am Flughafen warten!

Rückerstattung

Bei den erwähnten etwas „heftigeren“ Problemen, vor allem bei den Fahrten in Kambodscha, haben mein Partner und ich ausnahmslos einen Teilbetrag zurückerstattet. Wir sind uns natürlich bewusst, dass dies den Ärger nicht wettmacht, aber es zeigt zumindest, dass wir ggf. auch den Kopf hinhalten. Für uns sind zufriedene Kunden wichtiger, auch wenn dann bei der einen oder anderen Fahrt nichts mehr verdient ist …
Wobei ich allerdings erwähnen will, dass wir bei Kleinigkeit durchaus auch etwas Toleranz erwarten. Unsere Fahrer sind auch „nur“ Menschen und hie und da gehen eben auch unverschuldet Dinge schief. Vor allem aber ist Thailand nicht Deutschland – und Kambodscha schon gar nicht –, so sollte man bitte nicht mit unseren Maßstäben messen, sondern ggf. auch ein wenig Nachsicht zeigen.

Was lief gut?

Eigentlich wurden wohl, von den recht wenigen, oben erwähnten „Pannen“ natürlich abgesehen, alle anderen Transfers sehr zufriedenstellend organisiert 🙂
So gab es schon den einen oder anderen Transfer, der nicht nur gut, sondern mehr als nur zufriedenstellend abgewickelt wurde.
  • Wie auf Holidaycheck.de nachzulesen ist, hatten wir mal eine Flugverspätung von annähernd 10 Stunden. Da der Fahrer die Flugnummer hatte, wussten wir, dass der Flieger noch kommen wird. So hat der gute Mann eben gewartet, was überaus überraschte und frohe Kunden zur Folge hatte – und ob des üppigen Trinkgelds auch einen glücklichen Fahrer.
  • Einmal hatten wir einen Umzug im Minibus von Bangkok nach Sihanokville, der mir im Vorfeld durchaus etwas Bauchweg bereitete. Abholung morgens um 4 mit Hilfe des Fahrers beim Beladen des Busses. An der Grenze in Haad Lek wurden im Vorfeld schon Helfer organisiert, die beim Transport der Kisten und Kartons vom Thailändischen zum Kambodschanischen Übergang und beim Beladen des dortigen Busses geholfen haben.
    Meine Sorge war glücklicherweise unberechtigt, denn es lief alles wie am Schnürchen, der Kunde mit seiner Familie war hochzufrieden – und wir natürlich auch …

Fazit

Obwohl es eine recht lange Liste geworden ist, mag sich das alles heftiger anhören als es letzten Endes ist. Für vieles was schief lief, konnten wir nichts – ein Stau unterwegs oder außergewöhnlich lange Wartezeiten an der Fähre sind ja nicht unsere Schuld.
Soweit ich mich recht erinnere, sind dies aber auch wirklich alle mir bekannten Probleme, mehr ist mir bislang noch nicht zu Ohren gekommen. Das heißt aber eben auch, dass es in all den Jahren bei weit weniger als 1 % der abgewickelten Fahrten überhaupt Probleme gab – und zum Teil wirklich kaum erwähnenswerte …

Somit kann ich ohne rot zu werden behaupten, dass wir ziemlich gute Arbeit abliefern und ggf. auch den Kopf hinhalten, wenn denn mal was in die Hose gehen sollte 🙂