Wat Phrakeo – Königspalast in Bangkok, Thailand

Wat Phrakeo – Königspalast in Bangkok, Thailand

Bevölkerung, Religion & Buddhismus,

Bildung, Schulsystem & Sprache

– Thailand Special –









Wat Phrakeo – Königspalast in Bangkok

Thailands Bevölkerung

Menschen in Thailand bei der Arbeit in Thailand
Thailänder bei der Arbeit
Menschen in Thailand bei der Arbeit in Thailand
Thailänder bei der Arbeit
Menschen in Thailand bei der Arbeit in Thailand
Thailänder bei der Arbeit
  • Thailands Bevölkerungsdichte liegt bei knapp über 120 Einwohner pro km² (310 pro Quadratmeile).
  • Nur knapp über 20 % der thailändischen Bevölkerung lebt in den Städten, der Rest auf dem Land. Seit Jahren wandern jedoch aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation immer mehr Bewohner der ländlichen Gebiete in die Städte. Hauptsächlich nach Bangkok, das mittlerweile zu den bevölkerungsreichsten Städten weltweit gehört.
  • Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Thai liegt bei knapp 70 Jahren, wobei Frauen im Schnitt fast 8 Jahre älter werden.
  • Die Kindersterblichkeitsrate in Thailand liegt bei grob 28 Sterbefälle pro 1.000 Lebendgeburten, das Bevölkerungswachstum bei etwa 1,6 %.
  • Der Alphabetisierungsgrad Thailands beträgt insgesamt über 95 %, wobei Männer mit ungefähr 97 % knapp vor den Frauen mit 94 % liegen.
  • Die Ethnische Gruppen gliedern sich in ungefähr 75 % Thailänder, 14 % Chinesen und 3 % Malaien. Zudem leben noch Khmer, Laoten und Vietnamesen in Thailand, hauptsächlich in den Grenzregionen. Im Norden Thailands gibt es zudem Meo, Karen und weitere Bergvölker.


Thailands Religion und Buddhismus

Thailändische Mönche beim Gebet
Thailändische Mönche
Thailändische Mönche beim Gebet
Thailändische Mönche
Thailändische Mönche beim Gebet
Thailändische Mönche
  • Etwas 95 % aller Thailänder sind Buddhisten (größtenteils Theravada-Buddhisten). Daneben gibt es ungefähr 4 % Moslems, die hauptsächlich im Süden Thailands leben. Zudem gibt es eine christliche Minderheit, die vor allem in Bangkok ansässig ist. Auch leben wenige Hindus und Sikhs im früheren Siam.
  • Das Alltagsleben in Thailand wird sehr stark vom Buddhismus geprägt, der im Laufe der Jahrhunderte Riten und Glaubensvorstellung anderer Religionsformen, wie dem Hinduismus und dem Animismus, übernommen hat.
    Junge thailändische Männer sollten nach buddhistischer Tradition mindestens 3 Monate als Mönche in einem der Tempel (Wats) leben, die es in nahezu jedem Dorf Thailands gibt. Am Beginn der religiösen Ausbildung thailändischer Männer finden die Ordinationsfeiern statt, bei denen zum Gedenken an die Ahnen Lebensmittel dargebracht werden.
  • Der buddhistische "Geist des Gebens" ist trotz des wachsenden Materialismus, der in Thailand Einzug hält, immer noch lebendig. Großzügigkeit gegenüber andern soll dafür sorgen, dass einem Gleiches widerfährt und dient zudem dazu, langfristig für gute Beziehung zu seinen Mitmenschen zu sorgen. Das eigene „Karma“, die Bilanz aus „Soll und Haben“ früherer Leben, legitimiert die soziale und gesellschaftliche Stellung im gegenwärtigen Leben der Thais. Je mehr Gutes man tut, desto höher wird dieser Status im nächsten Leben sein.


Bildung und Schulsystem in Thailand

Thailändische Schulklasse
Thailändische Schulklasse
Thailändische Schulklasse
Thailändische Schulklasse
Thailändische Schulklasse
Thailändische Schulklasse
  • Der Besuch der staatlichen Schulen in Thailand ist kostenfrei, ab dem Alter von 7 Jahren besteht Schulpflicht, die seit 1998 mindestens 6 Jahre dauert.
  • In den letzten Jahrzehnten ist der Alphabetisierungsgrad in Thailand im Vergleich zu den vorhergehenden Generationen stark angestiegen. Mittlerweile wechseln fast 40 % aller thailändischen Grundschüler auf höhere Schulen. Für ein Hochschulstudium ist eine Eingangsprüfung Voraussetzung, zudem herrscht ein großer Wettbewerb um die Studienplätze.
  • Der Anteil männlicher Studenten in Thailand ist wesentlich höher als der von Frauen. Hauptgrund ist, dass männliche Studenten preiswert in den vielen Wats (Tempeln) wohnen können, während Frauen ihre teuren Unterkünfte während des Studiums meist nicht finanzieren können.


Die thailändische Sprache

  • Unterrichts- und Amtssprache ist Thai, weitere mehr oder weniger verbreitete Sprachen in Thailand sind Chinesisch, Kambodschanisch, Laotisch, Malaiisch und Englisch. Einige der im Norden ansässigen Minderheiten haben ebenfalls eigene Sprachen. Zudem gibt es viele regionale Dialekte, die sich vom offiziellen Thai unterscheiden.
  • Thai ist eine Tonsprache, die 5 verschiedene Töne beinhaltet. Je nachdem, mit welcher Betonung ein Wort oder eine Silbe gesprochen wird, hat es unterschiedliche Bedeutungen.


Quellen: U.a. Microsoft Encarta Weltatlas 2001, Data Becker Lexikon 2002, Wikipedia, Kauderwelsch Band 19 – "Thai Wort für Wort" von Martin Luttherjohann.

(Alle Angaben ohne Gewähr)